Alan PatersonMatthias WilhelmMathias EffenbergerSven WilleTorsten KlattDr. Michael<br/>Hallermann-ChristophDr. Michael WurdackKurt von Manteuffel

Die Anwaltskanzlei ist seit ihrer Gründung 1970 durch Dr. jur. Wolfram Küstner ausschließlich auf den Gebieten des gesamten Außendienst- und Vertriebsrechts tätig.

Aktuelles

Keine betriebsbedingte Kündigung ohne Sozialauswahl
Entzug der Fahrerlaubnis im Außendienst
Mindestlohn im Vertrieb

Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen

Die vorstehende Erkenntnis von Benjamin Franklin, dem bekannten amerikanischen Staatsmann aus dem 18. Jahrhundert, gilt heute mehr denn je. Wir erleben unruhige Zeiten und unser Wirtschaftsleben ist ständigen Veränderungen ausgesetzt. Besonders betroffen ist davon naturgemäß der Vertrieb. Wie schaffe ich es heutzutage möglichst rechtssicher, im Zusammenspiel zwischen Unternehmen einerseits und Vertriebspartnern andererseits den Absatz der Produkte optimal zu gestalten?

Eine Investition in Wissen hilft hier sicherlich weiter. Nach unseren Erfahrungen entsteht ein erhebliches Risikopotenzial und gibt es u. U. ein „teures Erwachen“, wenn man „einfach mal macht“, ohne sich rechtzeitig um die einschlägigen Rahmenbedingungen zu kümmern. Es gilt zum einen, die gesetzlichen Vorschriften zu beachten, die vor allem im Bereich des Vertriebs von Versicherungen und Finanzdienstleistungen immer noch einem stetigen und spürbaren Wandel unterliegen, der durch die Harmonisierungsmaßnahmen der EU hervorgerufen wird. Wissen Sie wirklich schon, was die mittlerweile verabschiedete und in den nächsten zwei Jahren in nationales Recht umzusetzende EU-Versicherungsvertriebs¬richtlinie (IDD) für Sie bedeutet?

Zum anderen sorgt die Rechtsprechung auch dort, wo die gesetzlichen Regelungen an sich unverändert bleiben, mit neuen Urteilen immer wieder für Bewegung. Hier sollte man ebenfalls im Bilde sein. Es hilft wenig, die abstrakten Gesetzesnormen zu lesen, wenn man nicht weiß, wie sie von den Gerichten mit Blick auf die tägliche Praxis ausgefüllt werden. Einen kleinen Ausschnitt von dem, was in der letzten Zeit entschieden wurde, finden Sie auf der nächsten Seite. Insbesondere ging es immer wieder um die Themen Wettbewerbsverbot und Ausgleichsanspruch.

Schließlich sind oftmals grundsätzliche Regelungen für ein Vertriebsverhältnis nicht ausreichend bekannt. Wussten Sie z. B., dass

- ein Handelsvertreterverhältnis auch ohne schriftlichen Vertrag begründet werden kann, was jedoch mit erheblichen Unsicherheiten verbunden ist?

- ein Unternehmer einem Vertreter durchaus konkrete Weisungen erteilen kann, er dabei aber dessen Selbständigkeit nicht unterlaufen darf?

- ein Vertreter dem Unternehmer keinen bestimmten Umsatzerfolg schuldet?

- die Rückforderung von Provisionen bei Stornierung des vermittelten Vertrages oder bei Retouren häufig problematisch ist, weil die Provision gesetzlich geschützt wird?

- nicht jeder Verstoß des Vertreters gegen das Wettbewerbsverbot unmittelbar zu einer fristlosen Kündigung berechtigt?

- ein Vertreter „seine“ Kunden nach Vertragsende auch ohne nachvertragliches Wettbewerbsverbot nicht einfach zu einem anderen Unternehmen „mitnehmen“ kann?

- der Ausgleichsanspruch eines Handelsvertreters häufig weniger als eine durchschnitt¬liche Jahresprovision beträgt?

- die Berechnung des Ausgleichsanspruchs eines Versicherungsvertreters nach den „Grundsätzen“ – insbesondere bei übertragenen Beständen – oftmals fehlerhaft ist?

Wir veranstalten zweimal jährlich - jeweils im Frühjahr und im Herbst - detaillierte Seminare zu praxisnahen Themen des Außendienst- und Vertriebsrechts. Die nächsten Seminare werden voraussichtlich im Herbst 2016 in Göttingen stattfinden.

Schließlich finden Sie wie gewohnt einen Ausschnitt interessanter und beispielhafter Urteile auf unserer Homepage zusammengestellt. Viel Spaß beim Stöbern.

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