Alan PatersonMatthias WilhelmMathias EffenbergerSven WilleTorsten KlattDr. Michael<br/>Hallermann-ChristophDr. Michael WurdackKurt von Manteuffel

Die Anwaltskanzlei ist seit ihrer Gründung 1970 durch Dr. jur. Wolfram Küstner ausschließlich auf den Gebieten des gesamten Außendienst- und Vertriebsrechts tätig.

Aktuelles

Keine betriebsbedingte Kündigung ohne Sozialauswahl
Entzug der Fahrerlaubnis im Außendienst
Mindestlohn im Vertrieb

Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein (Perikles)

Der griechische Staatsmann Perikles lebte im 5. Jh. v. Chr. Damals wie heute ist es dem Menschen kaum möglich, die Zukunft vorauszusagen und derzeit dürfte es besonders schwierig sein. Die Welt befindet sich im Umbruch: Krieg im Nahen Osten, Flüchtlingskrise, Brexit und immer mehr Staatsführer, die vor allem national denken. Die daraus resultierenden Unsicherheiten schlagen natürlich auf die Wirtschaft und auch auf die Frage durch, wie ein Unternehmen seinen Vertrieb oder wie man sich als Vertriebspartner möglichst zukunftssicher aufstellen kann. Es kommt einmal mehr darauf an, auf die Zukunft vorbereitet zu sein, um weiter erfolgreich zu bleiben bzw. zu werden. Hierbei wollen wir Sie gerne unterstützen.

Wichtig sind zum einen gesetzliche Regelungen und Neuerungen. Solche stehen insbesondere für den Vertrieb von Versicherungen und Finanzdienstleistungen an. Die EU-Richtlinie über den Versicherungsvertrieb (IDD) ist am 22.02.2016 in Kraft getreten und nunmehr von den Mitgliedsstaaten in nationales Recht umzusetzen. Schon jetzt steht fest, dass sich die Anforderungen an die beruflichen Qualifikationen, insbesondere die regelmäßige Weiterbildung, an die Beratung des Kunden und an die Dokumentationspflichten, sowie an die Gestaltung von Provisions- und Anreizsystemen weiter erhöhen werden. Darauf sollte man sich rechtzeitig einstellen.

Zum anderen zeigen unsere Erfahrungen, dass es unabdingbar ist, Verträge von Anfang an eindeutig und zielgerichtet zu gestalten und klare Absprachen zu treffen, damit die vertriebliche Zusammenarbeit zukunftsfest ist und vor Unsicherheiten, Missverständnissen und Streitigkeiten bewahrt wird. Es hilft, wenn sich abschätzen lässt, was auf einen zukommen kann, nicht zuletzt bei der Beendigung der Zusammenarbeit. Hierfür sind natürlich auch gewisse Rechtskenntnisse sehr nützlich, um unwirksame Vertragsbestimmungen oder Vertragspraktiken zu vermeiden, die später „auffliegen“ und zu kostspieligen Auseinandersetzungen führen.

Last but not least ist die Rechtsprechung zu beachten. Neuste Entscheidungen sollten ebenfalls in die Zukunftsplanung einbezogen werden, weil gesetzliche Bestimmungen abstrakt sind und von der Rechtsprechung interpretiert werden. Einige aktuelle Urteile haben wir in diesem Rundbrief wieder für Sie zusammengestellt. Sie betreffen die gesamte Bandbreite des Vertriebsrechts:

Buchauszug des Handels-/ Versicherungsvertreters, Provisions(rück)forderungen, Ausgleichsanspruch, Rentenversicherungspflicht für Selbständige mit einem Auftraggeber und die Grenzen der nachvertraglichen Pflicht, werbliche Einträge im Internet zu löschen.

Darüber hinaus laden wir Sie herzlich zu unseren Herbstseminaren in Göttingen ein. Am 18.11.2016 können Sie sich zum Handelsvertreterrecht und am 21.11.2016 zum Recht der Versicherungs- und Finanzvermittler bei uns auf die Zukunft vorbereiten.

Herzliche Grüße                                                                               Ihr Vertriebsrechts-Team

 

 

 

 

 

 

Seminare

21.11.2016

Versicherungsvertreterrecht

18.11.2016

Handelsvertreterecht

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